Niccolò Santi - Aus dem Leben eines Frauenverstehers

Gedanken am Abgrund

Gedanken am Abgrund
Bild: Depositphotos.com @ igor_igorevich

Ist euch schonmal diese eine Frau begegnet, die einfach viel heftiger ist, als alle anderen?

Die gefesselt werden will, angespuckt, geschlagen und entmenschlicht, wie ihr es noch nie erlebt habt? Eine Frau, die so behandelt werden will, dass selbst Christian Grey sagen würde “Wow, jetzt mach aber mal bitte halblang…”?

Wenn einfache Ohrfeigen, die Plüschhandschellen und Haareziehen nicht mehr reichen und ihr euch fragt “Was kommt wohl als nächstes?” Genau so eine Frau ist mir begegnet, vor Kurzem. Wir haben uns kennengelernt in irgendeinem Geschäft im Einkaufscenter, zwischen Slim Fit Hemden und LV-Täschchen. Die ersten Blicke, das Lächeln, die Signale, es war ziemlich eindeutig.

Ich habe sie angesprochen, wir waren einander sympathisch, wir gingen Kaffee trinken beim Italiener um die Ecke, dann tauschten wir Nummern, jeder ging seines Weges. Während der nächsten Tage schrieben wir hin und her, und schnell stieg die Temperatur der Kommunikation – sie schickte mir heiße Bilder, und wir verabredeten uns für Samstag Nacht.

Worauf sie aus war, das war schon früh klar – schneller, harter Sex!

Genau so, wie ich es liebe! Sie kam also vorbei, und an ihren High Heels – 14 cm – waren Stacheln! Da war klar, in welche Richtung das Ganze gehen sollte… Ich köpfte den Wein, und eine Stunde später ging es richtig los… Ich möchte euch hier nicht mit den Details langweilen, aber: Sie wollte es immer und immer härter, und egal was ich tat, es war ihr nicht genug! Sie schrie, sie beleidigte mich, sie bettelte nach mehr… Mehr Schlägen, mehr Erniedrigung, mehr Sperma, mehr… Alles! Und ich gab es ihr… Nach etwa vier Stunden ging sie kurz duschen, betrachtete zufrieden im Spiegel die roten Handabdrücke auf ihrem prallen Arsch, die sich langsam lila färbten, richtete ihre Frisur, hauchte mir einen Kuss auf die Stirn und ging… Und ich war am Ende meiner Kräfte… Diese Frau – nennen wir sie mal “Vivian” – hat mich wirklich an meine Grenzen gebracht. Was war ich selbst bereit, einer Frau anzutun – selbst mit ihrer Einwilligung? Wie weit konnte ich selbst gehen, wenn sie vor mir kniete und mich anflehte? Was würde wohl als nächstes kommen? Ich beschloss, es nicht darauf ankommen zu lassen. Ich schrieb ihr eine kurze Whats App-Nachricht und beendete das Ganze.

Die Gefahr, dass da etwas schiefging, war mir zu groß, schließlich bin ich zu hübsch für den Knast.

Wenn sie jetzt jemanden sucht, mit dem sie das von Samstag Nacht noch steigern kann, dann geht das eigentlich nur mit einem Axtmörder. Einem völligen Psychopathen. Einem potentiellen Killer! Also falls ihr wen kennt… Ich stelle gerne den Kontakt her…

Euer Niccolò

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