Direkt oder indirekt? Wie spreche ich Frauen am besten an?

DirektIndirektNeugierig und mit dem unbändigen Drang danach, ihr Leben endlich zu verändern, stürzen sich Neuentdecker von Pick Up in die Theorie. Unzählige Bücher und Berichte werden gelesen, man fühlt sich von Tag zu Tag besser.
Doch irgendwann kommt der Punkt, an dem die Theorie nicht mehr reicht – Praxiserfahrung muss her! Doch dies ist für den ungeübten Verführer oft wie ein Feuerprobe.

Den ganzen Mut zusammennehmend geht es also in die nächste Einkaufspassage. So viele Frauen, so viele attraktive weibliche Wesen, die bestimmt sowieso alle einen Freund haben. Halt Stop! Wir merken gerade, wie wir uns selber belügen, nur weil wir Angst haben. Pobacken zusammenkneifen und die nächste Frau ist fällig!

Aber was soll ich eigentlich sagen? 

Damit die Hemmschwelle nicht so hoch ist, wird am Anfang meistens empfohlen indirekt anzusprechen, das bedeutet, dass man nicht gleich mit der Tür ins Haus fällt.

Man startet die erste Kontaktaufnahme mit so etwas wie: “Hey, weißt du, wo hier das Café A ist?”. Die Emotionsebene und die Gefühle, die dadurch bei der Frau ausgelöst werden, sind neutral. Es wird einfach nur nachgefragt, wie man etwas findet.
Dann versucht man sie in ein Gespräch zu verwickeln, dass sie dazu bringen soll Sympathie aufzubauen und die Kontaktdaten zu tauschen bzw. sich sofort auf ein Date einzulassen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein sogenanntes “Instant – Date” ergibt, weil man nach dem Weg fragt, ist nicht sehr hoch. Allerdings ist das indirekte Ansprechen eine tolle Übung für Anfänger! Man lernt dadurch, dass Frauen keineswegs schrecklich gemeine Wesen sind, die dir eine Backpfeife geben, wenn du sie ansprichst. Vielen Männern, die noch ein Problem und eine hohe Hemmschwelle haben, was das Ansprechen betrifft, fällt das nach einigem Üben viel einfacher.
Durch Ansprechen verlässt man seine Komfortzone, die ersten Schritte gehen sich leichter, wenn man noch einen Vorwand hat, auf die Frau zuzugehen.

Direktes Ansprechen

Der geübte Verführer hingegen, gesteht sofort offen und ehrlich, welche Anziehungskraft die Dame auf ihn auswirkt: “Hey, ich hab dich gerade gesehen und muss dich einfach ansprechen, weil du eine Wahnsinnsausstrahlung hast! Mein Name ist…” Das ist nur eine von unendlich vielen Möglichkeiten, direkt und offen zu sein. Weitere Beispiele hat Manuel Picón González HIER aufgeführt.
Die Frau weiß sofort, was Sache ist und geht allein schon mit einer positiven Einstellung in das Gespräch rein, weil ihr ehrlich gesagt wurde, dass sie faszinierend ist.

Vergleichen wir also:
“Hey, weißt du, wo hier das Café A ist?” – emotionale Ebene der Frau ist neutral.
“Hey, ich hab dich gerade gesehen und…” – emotionale Ebene der Frau ist positiv.

Der Gesprächsverlauf bei dem ersten Beispiel würde wohl so weitergehen, dass man fragt, ob sie das Café kennt, ob es gut ist und sie es empfehlen kann etc.
Wenn sie nicht wirklich von euch angetörnt ist, wird sie relativ schnell weitergehen und euch mit kurzen Ja/Nein Antworten abspeisen. Die Möglichkeit jetzt noch zu ihr durchzudringen ist sehr sehr gering. Mit einem Direct a la “Weißt du was? Ich hab nur nach dem Café A gefragt, weil du mich so umhaust, dass ich mich nicht getraut habe, dir das direkt zu sagen”, kann man das Ruder meistens noch herumreißen. Diese Methode ist auch häufig beim Ansprechtraining, nach dem indirekten Ansprechen, die nächste Stufe, um sich immer mehr an direktes Ansprechen zu gewöhnen.

Die oben genannte Situation entsteht beim direkten Ansprechen nicht. Ist sie cool, wird sie lachen und ihr könnt sie in Ruhe weiter kennenlernen, ist sie es nicht, wird sie das zu Verstehen geben und ihr verschwendet eure Zeit nicht weiter. Doch allein schon, weil ihr direkt klargemacht wurde, dass sie umwerfend ist, lässt sie sich viel eher auf ein Gespräch oder womöglich ein sofortiges Date ein.

Frauen und Komplimente

Das soll nicht bedeuten, dass ihr Frauen mit Komplimenten überschütten sollt! Tut ihr das, habt ihr sofort verloren. Wenn sie gut aussieht, hat sie genug Männer, die ihr täglich sagen, wie schön sie ist. Da braucht sie euch nicht auch noch.
Also: gezielte Komplimenten, am besten mit einer scherzhaften Bemerkung verbunden, die ihr wieder Wert nimmt, zum Beispiel: “Du bist die süßeste Frau, die mir seit 2 Stunden über den Weg gelaufen ist, ehrlich!”.

Ein weiterer Nachteil beim indirekten Ansprechen ist, dass einem entweder Überleitungen zu Themen fehlen, um das Gespräch am Laufen zu halten, oder es eindeutig wird, dass man die Frau anbaggert. Schwierig ist dabei auch immer die Kalibrierung. Bei Indirects kann man nicht von “Weißt du wo das ist?” auf “Lass uns Nummern tauschen!” in kurzer Zeit kommen. Den Raum zwischen diesen beiden interessant und attraktiv zu füllen verlangt viel Übung und Talent.

Während also die indirekt angesprochene Frau die Flucht ergreift, weil ihr der Kerl irgendwie unheimlich wird, trinkt unsere direkt angesprochene Frau gerade gemütlich einen Kaffee mit euch.
Weil sie ja nun schon weiß, dass ihr sie toll findet, aber es trotzdem nicht lassen könnt, sie aufzuziehen, ist es für sie viel einfacher, sich auf euch einzulassen. Solange ihr nicht needy, also bedürftig, wirkt, wird es einfach sein, hier die Telefonnummer zu holen.

Grundlegend dafür, dass Directs besser als Indirects funktionieren, ist, dass Frauen wissen, dass sie für euch interessant sind, wenn ihr sie ansprecht und euch länger als 1 Minuten mit ihnen unterhaltet.
Fragt jemand nach dem Weg, so kennt er sich einfach nicht aus. Fragt er aber danach noch, ob wir aus dieser Gegend kommen, öfter hier sind und was wir noch so vor haben, wird klar, dass er uns gerade versucht kennenzulernen. Wir verbinden das “Weißt du, wo das ist?” zu dem “Und, was hast du heute noch so vor?” und fragen uns: “Wieso hat er nicht gleich gesagt, dass er uns kennenlernen will?” Wir glauben dann wiederum, dass ihr euch nicht traut. Dass das kein gutes Licht auf eure Männlichkeit wirft, muss nicht extra erwähnt werden.

Das Risiko von direktem Ansprechen

Viele Verführer weichen auf Indirects aus, weil Directs so riskant sein können. Man sagt der Angesprochenen schließlich direkt, dass man sie kennenlernen möchte. Wenn sie nun ablehnt, steht man wie ein Idiot da.
Diese Denkweise ist völlig unbegründet. Vor anderen Menschen steht man als derjenige da, der sich traut eine Frau anzusprechen. Kommt sie euch mit einem unfreundlichen Spruch, ist sie diejenige, die gemein ist, nicht ihr. Außerdem: reagiert eine Frau zickig auf Ansprechen, so ist sie einfach nicht die Richtige für euch. Es laufen genug Frauen herum, die darauf warten, dass ihr sie ansprecht und sich darüber freuen!

Schlussendlich bleibt zu sagen: Directs sind die bessere Möglichkeit, da Ehrlichkeit und Authentizität oftmals siegen, während man bei Indirects schneller in Verlegenheit gerät. Auch wenn es bedeutet, dass man seine Komfortzone verlassen muss, um einer fremden Frau zu sagen, dass sie bezaubernd ist – es ist besser, als stumpf zu fragen: “Weißt du, wo hier die Post ist?”.

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