David Garrett: Casanova mit Wunderkind-Status

David-Garret

Markantes Kinn, intensiver Blick, liebenswerte Grübchen und dazu ein umwerfendes Lächeln – Star-Violinist David Garrett ist ein echter Homme à Femmes. Nie ohne seine Geige, erweckt er das Gefühl der wahren Liebe zur klassischen Musik. Er bringt erfolgreich Karriere und Liebesleben unter einen Hut – und das, obwohl er mit den Frauen fast noch mehr Stress hat als durch seine aktuelle Tour…

Vom Wunderkind zum attraktiven Klassikrebell

Der am 04. September 1980 geborene Aachener, eigentlich David Bongartz, bekam schon mit 4 Jahren den Fiedelbogen in die Hand gedrückt, nachdem sein älterer Bruder die Geige unbeachtet ließ und lieber Klavier lernte. David entwickelte viel Ehrgeiz und Talent, welches seine Eltern, Geigen-Auktionator und Primaballerina, im größten Rahmen zu fördern begannen.
So kam es, dass David bereits mit 9 Jahren ein eigenes Management hatte und einmal die Woche vor Publikum einen Auftritt hinlegte. Ein Künstlername musste her –  Bongartz barg international Probleme mit der Aussprache – und so nahm er den Mädchennamen seiner Mutter an. Die Marke David Garrett war erschaffen und den Status eines Wunderkindes hatte er sicher.
Doch für David war das alles andere als ein Wunder – “Wunderkind ist für mich ein Klischee der Plattenfirmen, um nicht sagen zu müssen: Das ist ein hochbegabtes Kind mit einem Vater, der es pusht.”, wie er in einem Gespräch mit dem Lifestyle-Magazin Freizeit-Kurier feststellte (Interview vom 02.11.2012).
Und diesen Push bekam er deutlich zu spüren, mit Bandscheibenvorfall und Schmerzen in den Fingern, als er 1997 ingesamt 21 der 24 Paganini-Capricen innerhalb von zwei Monaten für die CD-Aufnahme der Deutschen Grammophon einstudieren musste.
Allmählich wurde David der Druck zu groß, sein Körper rebellierte und die Leidenschaft zum Instrument drohte auf der Strecke zu bleiben. Entgegen aller Erwartungen beschloss er im Alter von 19 Jahren, ein Studium für Kompositionslehre und Musiktheorie anzufangen, an der renommierten Juilliard School in New York – weit weg von den Eltern, die seine Kindheit im Keim erstickt hatten. Schwer enttäuscht, weil der eigene Sohn sich ihnen entzog, verwehrten sie David die weitere finanzielle Unterstützung. So musste er mit Nebenverdiensten als Barista, Model und Bibliothekar das Schulgeld allein aufbringen.
Doch das war David Garrett egal – auf seine Rebellion folgte die Freiheit. In New York konnte er endlich anfangen zu leben, mit Freunden, Partys und Musik auch außerhalb der Klassik. Mit der Geige experimentierte er viel herum, jammte mit den Kommilitonen und übte sich in den verschiedensten Musikstilen. Seine improvisatorischen Arbeiten brachten ihn schließlich zum Cross-Over, der Verschmelzung verschiedener Musikgenres, wie Rock, Pop oder Klassik.
Der Styling-Wandel, den David Garrett in New York erlebte – sowohl vom Aussehen als auch von der Musik – hat ihn in den letzten Jahren dorthin gebracht, wo er mittlerweile steht: Ganz oben.

Workaholic, Sportskanone, Frauenheld

Dass er ein attraktiver Mann ist und beim weiblichen Geschlecht gut ankommt, wird wohl keiner bestreiten. David betreibt täglich Sport, um seinen Körper in Form zu halten – jedenfalls dann, wenn er gerade mal keine Musik macht – denn auch das Violine spielen erfordert eine gewisse Fitness und Körperspannung. Mit muskulösen Armen, seinem rockigen Stil und fast gegensätzlich dazu, der Geige im Schlepptau ist er ein kleiner Exot unter den Stars der Musikbranche, vor allem der Klassik. Die unglaubliche Ausstrahlung, die David hat, verdankt er nicht zuletzt einem gesunden Selbstbewusstsein, das trotz seiner mühevollen Kindheit schließlich doch noch wachsen konnte. In Interviews ist er aufgeschlossen und heiter und gibt seinem Gegenüber ein angenehmes Gefühl, mit ruhiger Stimme und der Fähigkeit, “gut mit Menschen umgehen zu können”, wie in einem Interview mit der womenweb.de. Er ist ein Fan der Etikette, findet Anzüge cool… Kurzum: David Garrett ist ein wahrer Gentleman und Liebling aller Schwiegermütter.
Doch hinter dieser auf Äußerlichkeiten reduzierten Fassade steckt noch ein ganz anderer Typ. Dass er die Richtige noch nicht gefunden hat, ist nicht nur seiner italienischen Primadonna geschuldet, der Stradivari. Auch so hält er es mit den Frauen nicht lange durch – nach anstrengenden Konzerten und Reisen ist er meist zu erschöpft. Aber dennoch hat er des Öfteren einsame Momente, in denen er sich nach Gesellschaft sehnt. Kein Wunder also, dass David hin und wieder mit schönen Frauen gesehen wird, wie zum Beispiel mit dem It-Girl Tara Palmer-Tomkinson oder den Models Alena Gerber und Jana Flötotto, letztere war einige Zeit auch offiziell seine Freundin.
Angeblich soll er aktuell acht Frauen haben – und das weltweit. Er selbst gibt dazu kein direktes Statement ab. “Würden Sie sagen, dass ich ein Typ bin, der acht Frauen hat?“, fragte er die Reporterin der Freizeit-Kurier.
Und dennoch: Verwunderlich wäre es nicht, bei der Kindheit. Die Liebe, die ihm seine Eltern nie wirklich geben konnten und die Freunde, die er nicht hatte, weil er den Großteil seiner Schulausbildung im Privatunterricht vermittelt bekam, haben mit Sicherheit Spuren hinterlassen. Und auch, wenn sich David voller Elan und Motivation in seine Arbeit stürzt, wird auch er sich irgendwo nach Zuneigung, vielleicht sogar wahrer Liebe, sehnen. Denn dass David Garrett kein gefühlskalter Mensch ist, wird spätestens in seiner Musik deutlich.
Warum also nicht auch mal den Playboy raushängen lassen? Gegenüber der Hamburger Morgenpost gab er in einem Interview vom 29.09.2010 zu, sich schnell zu verlieben, jedoch sei es dann auch meist ebenso schnell wieder vorbei. Laut Bild.de hatte er schon unzählige One-Night-Stands, da „körperliche Treue in seinem Beruf nicht lebbar“ wäre, wie David erklärte. „Ich ziehe ja am nächsten Tag meist weiter und habe keine Zeit, die Frau erstmal näher kennen zu lernen“ (Interview mit Bild.de vom 10.10.2009).
Er hat in jedem Fall prägende Charakterzüge, die ihm deutliche Vorteile in der Frauenwelt einräumen könnten: Engagement, Temperament, Überzeugungskraft und Selbstbewusstsein, dazu das Talent, feinfühlig Körpersignale zu erkennen und darauf zu reagieren – ein echter Frauenversteher eben. Und obwohl er vielleicht schon das ein oder andere Mal mehrere Freundinnen nebeneinander hatte, verliert David trotzdem nicht den Respekt vor ihnen. Er schätzt Frauen, das ist in Interviews nicht zu übersehen. Aufgrund seines Selbstbewusstseins gibt er sich aber ebenso von einer coolen Seite, um eine gewisse Distanz zu wahren und weiter interessant zu bleiben.

David und die Liebe

Und sollte das alles nichts helfen, hat er ja immer noch seine Violine – ob zum Rumkriegen oder zum Hinwegtrösten über einen Misserfolg sei jetzt mal dahingestellt. In einem Gespräch mit der Gala (Interview vom 09.11.20011) gab er allerdings zu: „Eine Frau wird in meinem Leben nie die erste Geige spielen.“ Und auch wenn er nicht für die Liebe kämpfen würde – „Wer immer kämpfen muss, wird selten glücklich“ (David im Interview mit der Hamburger Morgenpost) – glaubt er an sie.
Seine eher niedrige Erwartungshaltung gegenüber der Liebe hat nicht zuletzt mit seinem Job zu tun, der ihm einfach nicht die nötige Zeit einräumt, in eine Beziehung zu investieren.
Verständnis für seine Musik und ein eigenes Leben ihrerseits seien für ihn aber Voraussetzung für eine funktionierende Beziehung, ebenso wie Treue – auf langfristige Sicht. Und schlussendlich geht auch bei ihm die Liebe durch den Magen.

„Sexiest Man Alive“-Anwärter mit Tiefgang

Egal also, ob es nun stimmt, dass er acht Freundinnen hat, oder nicht. Fakt ist, dass David Garrett mit Anspruch und Selbstbewusstsein sowie Respekt und Anstand eine beinahe perfekte Mischung dessen ist, wie ein Mann sein sollte, um positive Bilanz bei den Damen seiner Wahl zu ziehen. Das gute Aussehen ist dabei noch die Kirsche auf der Sahne des Eisbechers und wenn dann auch noch Talent und Erfolg dazu kommen, ist das schon fast das Non-plus-Ultra.
Schließlich ist er derzeit wieder schwer beschäftigt. Die Tickets für seine Tour Music, mit der er im Sommer in Deutschland durchstarten wird, verkaufen sich bis jetzt schon so gut, dass die Tour um 4 weitere Termine ergänzt wurde.
Dieser Mann hat in jedem Fall mehr als nur gutes Aussehen in petto!

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